von Quippi, sondern um die Antwort von count_0.
Insbesondere ist die Feminisierung von Berufsbezeichnungen mir grundsätzlich zuwider. Wenn jemand Administrator ist, dann heißt das für mich nur, dass diese Person etwas administriert, nicht welches Geschlecht sie hat. Selbst wenn das Geschlecht relevant ist: Im "horizontalen" Gewerbe beispielsweise nennen sich schließlich auch alle "Huren", egal ob männlich oder weiblich.
Und wenn es ein typisch weiblich besetzter Beruf ist? Wie heißt denn die männliche Version eines Zimmermädchens (was zu allem überfluss ja auch noch sächlich ist!)? Und was soll man von einer "Zimmermännin" halten?
Insbesondere bei Mehrzalvarianten bekomme ich das Kotzen: "Polizisten und Polizistinnen " oder gar "PolizistInnen" - was ein Quatsch! Immerhin ist es eine Sprache: wie soll man denn ein großes "I" inmitten eines Wortes aussprechen?
Um auf den vorliegenden Fall zurück zu kommen: "weiblicher Systemadministrator" ist richtig, "weibliche Systemadministratorin" ist doppelt weiblich, also rhetorischer Unsinn ("Pleonasmus", siehe auch "Tautologie") - wenn jedoch bewusst als Teil der Blafaselsprache des Hausieres beabsichtigt dann ist es hier durchaus passend. |